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An diesem Wochenende wären ferngesteuerte Boote besser angebracht gewesen! Am Samstag regnete es ab Mittag in strömen. Alle Schleusen am Himmel waren offen.

Dennoch wurden die Qualiläufe gestartet. Eine riesen Rutschpartie, Motoren die Wasser schluckten, Mechaniker mit bis auf die Socken nasse Kleider dies das Fazit am Abend!

Wer die besten Regen und später Feuchtreifen hatte, kam mehr oder weniger gut über die Piste. So qualifizierten sich bei den Amateurfahrern Stephan Eschler vor Roland Stalder, Biernat Christopher und Köhl Stefan direkt im Finale. Bei den Experten waren dies Mattia Pesenti vor Jürg Nydegger, Shasa Lackner und Thomas Henzi.

Der Sonntag begann viel versprechend. Schaute doch ab und zu ganz scheu die Sonne hervor, bevor sie dann wieder von den nächsten dunklen Wolken zugedeckt wurde. Die Finale am Morgen konnten noch im trockenen gefahren werden. Leider fing es dann rechtzeitig zu den Halbfinal wieder an zu regnen. Was am Anfang harmlos aussah, artete in ein Driftchallenge aus. Die Mechaniker hatten Arbeit ohne Ende. Viele waren derart genervt vom Wetter, hatten zum Teil auch nicht das richtige Material um weiter zu fahren und gaben auf.

In beiden grossen Finalen hätte die Spannung nicht grösser sein können. Mit nur fünf Amateur-Fahrern am Start, wurde der Kampf gegen den Regen aufgenommen. Dieser hatte keine Chance die Fahrer in die Knie zu zwingen. Gefährliche Situationen gab es noch und noch. Die wasserfesten Zuschauer staunten über die Kaltblütigkeit der Piloten.

Die Zielflagge wurde geschwenkt und der Sieger Roland Stalder stand fest. An zweiter Stelle Christopher Biernat und dritter grosser Regenbezwinger Stephan Eschler.

Auch die Expertfahrer mussten im Regen starten. Nach ca der Hälfte vom Rennen konnten die Fahrer auf Feuchtreifen wechseln. Marco Müller hatte zu früh gewechselt und musste nach zwei Runden noch einmal in Box und einen erneuten Radwechsel vornehmen. Die Zuschauer bekamen einen Mix aus Aufholrennen und einfach nur durchkommen, egal wie das Auto geht, zu sehen. Nach 45 Minuten höchster Anspannung stand Mattia Pesenti als Sieger fest. Souverän absolvierte er einen Start - Ziel Sieg! Zweiter wurde Thomas Henzi und auf dem dritten Platz fand sich Shasa Lackner wieder.

Pechvogel vom Wochenende gibt es diesmal zwei. Der ganz grosse Pechvogel war sicherlich Pascal Kurzbuch. In Führung liegend und auf Kurs Richtung Amateurfinal krachte es plötzlich. Alles ging so schnell, dass niemand mit Sicherheit sagen kann was wirklich passiert ist. Leider aber das Aus für Pascal. Der zweite Pechvogel heisst Andy Geisser. Im Regenstress hatte er nicht bemerkt dass er die falsche Karossierhalterung montiert hatte, als er seine Karosserie gewechselt hat. Dieser dumme Fehler kostete ihn den siebten Platz, weil sein Auto nach der Abnahme zu hoch war und aus diesem Grund disqualifiziert wurde.

Ein nasses aber trotz allem spannendes Wochenende, welches vom AMCS sehr gut durchgeführt wurde.








Da ht es gekracht!


















Die Stimmung war trotz Regen gut.


Alles gute kommt von oben!


Fabio im Freuden taummel. 8. Platz!










Auf einen Blick die erfolgreichen Motonica Fahrer.

 
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