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Bangen und hoffen war an diesem Wochenende die Devise!

Dank starkem Wind wurde Aigle für einmal vom grossen Regen verschont. Die Temperaturen liessen allerdings sehr zu wünschen übrig.

Das Fahrerlager war bereits am Freitagnachmittag gut besetzt. Bei trockener Piste konnte so schon eifrig trainiert werden. Schnell wusste man aber auch, das der Belag sehr viel Gummi "fressen" würde. So wurde in allen Varianten von Grössen der Reifen probiert und getestet wie weit runter die Reifen gefahren werden konnten.

Am Samstagmorgen sah man da und dort noch verschlafene Gesichter und frierende Frauen! Nach dem feinen Mittagessen wurden die Quliläufe gestartet. Manch einer welcher die Piste noch nicht kannte, wurde von dieser bezwungen und abgeworfen. Einige fanden ihr Auto Ende der Geraden im Maschendrahtzaun wieder oder flogen quer über die ganze Piste. Es wurden auch Pistenrekorde gefahren. So schaffte es Shasa Lackner als bis anhin einziger Pilot in der Geschichte von Aigle, 24 Runden im Qulilauf zu fahren. Luca Martinelli fuhr die sensationelle Bestzeit von 17.5 ! Auch ältere "Hasen" können es noch sehr gut. Nach vier Qualiläufen standen die direkt Qulifizierten fest. Dies war bei den Amateuren Stephan Eschler vor Roland Stalder, Marc Sengstag und Helli Spreng. Bei den Experten schaffte dies Shasa Lackner vor Mattia Pesenti, Luca Martinelli und Simon Kurzbuch.

Der Sonntag war dann durchmischt sowie beim Wetter als auch bei den Finalläufen. Immer wieder bange Blicke an den Himmel, hält das Wetter oder muss doch noch auf Regen umgerüstet werden. Die Viertel und Halbfinale wurden dann auch sehr spannend von den Fahrern ausgetragen. Das Pech verfolgte aber auch immer wieder Piloten welche sich auf sicheren Positionen sahen und dann doch noch von einem Rennunfall oder technischen Defekt vom weiterkommen ins nächste Final abgehalten wurden.

Die beiden grossen Finale hätten nicht spannender sein können. Lange sah es bei den Amateurfahrern so aus, als ob Stephan Eschler den Sieg ohne grosse Gegenwehr der anderen Piloten Heimfahren könnte. Durch einen Crash mit einem anderen Fahrer, musste Stephan dann aber aufgeben und so konnte Marc Sengstag den Sieg nach Hause tragen.

Der Finalstart der Expertfahrer verlief sehr schön. Shasa Lackner fuhr lange Zeit an der Spitze und es sah auch nach einem Start Ziel Sieg aus. Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Durch einen technischen Defekt musste er nach 54 Runden aufgeben. Dies nutzte Luca Martinelli und fuhr sich und seinen Mugen an die Spitze. Kurz vor Schluss dann aber grosses Entsetzten in den Boxen und bei den Zuschauern. Durch eine kurze Unaufmerksamkeit eines anderen Piloten kam es zur Berührung und Luca fand sich plötzlich auf dem dritten Platz wieder. So konnte Marco Müller zum Schluss das Rennen für sich entscheiden.

Aus meiner Sicht hat Luca Martinelli an diesem Wochenende den Pechvogelpreis verdient!


Was so alles nach einem Crash am Auto des Gegners hängen bleibt.


Helikopter einstellen in der Mittagspause.


Mattia am frieren!






Raffi putzt für Donato......


Der Wind blies uns um die Ohren.

















 
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